Nie war Theater so aktuell, wurde Hoffnung so nachdenklich serviert wie in diesem Stück.

Wir sind noch einmal davongekommen
[Schauspiel in drei Akten von Thornton Wilder]

Inhalt: 

Das Schicksal der gesamten Menschheit wird am Beispiel einer typischen Durchschittsfamilie unseres Jahrhunderts, der Familie Antrobus, gezeigt. Die moderne Allegorie bringt zum Ausdruck, dass der Lebenswille des Menschen alle Katastrophen überdauert. Ob Eiszeit, Sintflut oder Krieg, es gibt kein Ende. Das Böse wie das Gute ist ewiger Bestandteil des Lebens, und dessen Sinn liegt im Lebendigsein selbst.

1.Akt: Familie Antrobus rüstet sich gegen die Eiszeit. Die Bretter vor den Köpfen werden verfeuert, das Dinosaurier nach Draussen geschickt und Sabina, das Hausmädchen versteht die Welt nicht mehr. Eigentlich muss sie nicht viel tun; ausser zu kochen oder das Einmaleins zu inspirieren...das Herr Antrobus täglich im Büro weiter ausbaut.

2.Akt: Präsident Antrobus und seine Gemahlin eröffnen einen Kongress der in der Sintflut endet. Die Kinder wachsen zu nervigen Teenagern heran... und eine Wahrsagerin deutet die Zukunft.

3.Akt: Der Krieg ist vorbei, das Leben sucht sich seinen Weg durch Windeln, das Böse kehrt in den Schoss der Familie zurück, Vater Antrobus will den Frieden sichern... und Sabina landet wieder in der Küche...

Inszenierung: 

>Wir sind noch einmal davongekommen< ist ein Schauspiel, das von Frischluft e. V. mittels einer bunten Mischung von Darstellungstechniken präsentiert wird: Sie reichen vom Mysterienspiel bis zur Broadwayrevue- mit Komik, bunten und bizarren Szenerien und einer Vielzahl ungewöhnlicher Personen. Dabei wird der Zuschauer bestens unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt.

Informationen zum Stück: 

Anzahl der SchauspielerInnen:  12
Anzahl der Techniker:   3
Spielzeit:   ca. 100 Minuten
Bühne:   überall spielbar
Technik:   Licht- und Tonanlage